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Brillenfassungen: Azetat, Titan, Leder oder Holz
Das passende Materiel für jeen Stil
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Bei der Wahl einer Brille spielen Geschmack und Mode eine zentrale Rolle. Dabei sollte aber auch darauf geachtet werden, dass das gewählte Modell zum Gesicht und zur Persönlichkeit passt. Am meisten Wert wird dabei auf die Farbe und die Form, und seltener auf das Material gelegt. Dabei gibt es unzählige Möglichkeiten bei der Wahl des zum eigenen Lebensstil passenden Modells.
Die Entwicklung in Sachen Material ist von entscheidender Bedeutung für die Brillendesigner. Ohne die erstaunlichen Fortschritte der letzten Jahre wäre die aktuelle Auswahl an Farben und Formen schlicht undenkbar. Aber auch in Sachen Widerstandsfähigkeit haben die Brillen enorm von den technologischen Entwicklungen profitiert. Und nicht zu vergessen, die erstaunliche Leichtigkeit der neuen Modelle, die sogar Leute, die keine Brille benötigen, dazu verleiten könnten, eine zu tragen!
Azetat und seine Derivate sind Kunststoffe pflanzlichen Ursprungs (Holz, Baumwolle), die auch heute noch neben verschiedenen Kunstharzen verwendet werden. Die leicht zu bearbeitenden Kunststoffe ermöglichen eine Vielzahl von Formen und verleihen den Fassungen ihre hohe Widerstandsfähigkeit. Wer seine Brille gerne passend zur Kleidung wählt, schätzt die grosse Farbpalette und den matt schimmernden Glanz von Azetat.
Die Brillenhersteller setzen immer häufiger auf Legierungen und nutzen damit die Eigenschaften verschiedener Materialien zur Erhöhung des Komforts und der Robustheit. So eignet sich die Leichtigkeit der aus Erdöl hergestellten Polyamide in Verbindung mit der Widerstandsfähigkeit von Kevlar ideal für Kinderbrillen. Diese Verbindung erträgt problemlos Schläge und Formveränderungen, ohne Spuren zu hinterlassen oder zu brechen.
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Metall – ein bewährtes Material
Trotz der unbestreitbaren Vorteile von Kunststoff bevorzugen die Liebhaber von diskreten Modellen Metall. Ein Material, das zwar seit dem Zweiten Weltkrieg von Kunststoff konkurriert, jedoch nie verdrängt wurde. Brillenhersteller, die seit hundert Jahren Metall verwenden, bearbeiten es inzwischen auf diverse Art und Weise: aufgeraut, poliert, glänzend, gestanzt oder zweifarbig.
Wer eher ungeschickt ist oder absolut keinen Druck auf der Nase spüren möchte, wählt Titan. Das robuste und trotzdem leichte Material ist sehr wetterbeständig, denn es ist das einzige wirklich rostfreie Material. Aufgrund seiner hypoallergenen Eigenschaften eignet es sich auch hervorragend bei empfindlicher Haut.
Unter den Metallfassungen hat auch Aluminium einiges zu bieten. Das leichte und stabile Material ermöglicht interessante Farbeffekte und kann sogar recycelt werden!
Die robusten Stahlbrillen erlauben formschöne Designs und eignen sich auch für Leute mit kleinem Budget und solche, die ihre Brille wie das Hemd wechseln!
Obwohl Metall sehr hitzebeständig ist, sollten jedoch Extremsportler auf Metallfassungen verzichten, da sie aufgrund ihrer Steifheit nicht stossdämpfend wirken.
Aussergewöhnliche Materialien
Für aussergewöhnliche Brillen verwenden die Designer natürliche Materialien. So findet man Horn- und Schildpattbrillen, die oft massgeschneidert sind und immer mit bereits vorhandenem Material angefertigt werden, da der Handel mit Tierpanzern durch die Washington Konvention reguliert ist.
Bügel aus Leder, Ahorn oder Rosenholz in Verbindung mit anderen Materialien für den Rahmen verleihen auch den schlichtesten Brillen einen edlen Touch. Liebhaber von Edelsteinen und Edelmetallen finden strass-, kristall- oder diamantverzierte Modelle zwischen Kunst und Schmuckstück. Und in dieser Saison entdeckt die elegante Dame von Welt bei Chanel eine absolute Neuheit: Eine Brille mit Federn im Stil der Haute Couture oder mit Stickereien… aus dem Pariser Haus Lesage, woher denn sonst?
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