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Sonnenschutz und Augenallergien

 

augenallergien

Die Sonne kann unseren Augen schweren Schaden zufügen. Die einzige Möglichkeit, sie vor bleibenden Schäden zu schützen, sind hochwertige Sonnengläser.

Unseren Augen geht es wie unserer Haut: Sie mögen Sonne – vorausgesetzt, sie sind gut geschützt. Das Auge ist ein besonders empfindliches Organ, das unter dauerhafter und häufiger Sonnenbestrahlung leidet – auch dann, wenn man meint, das Blendgefühl gut zu ertragen.

Ob Ultraviolett- oder Infrarotstrahlung – unsere Augen müssen manches wegstecken. Die bräunende UVA-Strahlung beschleunigt gleichzeitig die Alterung der Zellen des Auges.

Die für Sonnenbrände verantwortliche UVB-Strahlung kann auch in manchen Bereichen des Auges zu Verbrennungen führen – nämlich zu einer Art Sonnenbrand auf der Hornhaut. Die Infrarotstrahlung, die für den Wärmetransport von der Sonne zur Erde zuständig ist, führt in manchen Fällen zu einer Austrocknung des Auges und stellt eine langfristige Bedrohung für die tieferen Schichten des Auges dar. Durch die Sonne bedingte Augenprobleme können vorübergehender Natur sein – z. B. Reizungen der Hornhaut und der Bindehaut oder Augenentzündungen, aber es kann auch zu dauerhaften Schädigungen und Behinderungen kommen.

Die Wahl der richtigen Gläser
Um unsere Augen wirksam zu schützen, gibt es nur eine Möglichkeit: eine Sonnenbrille mit hochwertigen Sonnengläsern. Minderwertige Gläser, die nicht genügend Schutz bieten, lassen UV-Strahlen durch und erzielen dadurch genau den gegenteiligen Effekt.

Die Qualität der Filterung von schädlichen Strahlen ist also das erste Prüfkriterium bei der Auswahl. Nur Gläser mit dem CE-Gütesiegel entsprechen den derzeit gültigen europäischen und internationalen Qualitätsnormen und schützen Ihre Augen wirksam vor UV-Strahlen und Blendung.

Auf dem Wasser, in den Bergen und in der Stadt ist es also gleichermassen wichtig, seine Augen vor schädlicher Sonnenstrahlung zu schützen. Aber Vorsicht: Ein für Hochgebirgsverhältnisse idealer Schutz ist zum Beispiel weder für den Alltag noch zum Autofahren geeignet! Besser ist es, seine Sonnenbrille nach dem Verwendungszweck auszuwählen. Meiden Sie die Filterkategorien 0 bis 1 und wählen Sie stattdessen Kategorie 2 oder 3, die einer mittleren bzw. starken Lichtintensität entsprechen. Die Filterkategorie 4 ist für Extrembedingungen wie beispielsweise Gletschertouren gedacht und zum Autofahren völlig ungeeignet.

Polarisierende Gläser
Noch immer herrscht Verwirrung zwischen dem Blendschutz, den getönte Gläser bieten, und der Filterung von UV-Strahlen. Stark getönte Gläser schützen nicht unbedingt vor UV-Strahlen, während eine Brille mit transparenten Korrekturgläsern auch einen kompletten Schutz bieten kann. Gläser, die nicht mit einem 100%igen UV-Filter ausgestattet sind, bieten tatsächlich nur einen Blendschutz – unabhängig von ihrer Farbe.

Polarisierende Gläser bieten einen Rundum-Schutz gegen UV-Strahlen, Blendung und Spiegelungen. Dank ihrer polarisierenden Eigenschaften können Kontraste und kleinste Details besonders gut wahrgenommen werden. Ihre in Braun oder Grau getönten Gläser bieten unvergleichlichen Komfort und Sicherheit, selbst unter extremsten Bedingungen.

Die Farbe der Sonnengläser hat durchaus ihre Bedeutung, denn jede Tönung hat besondere Eigenschaften:

  • Zum Autofahren werden graue Gläser bevorzugt, da sie eine unverfälschte Farbensicht ermöglichen und die Augen bei jedem Wetter schützen. Eine braune Tönung, die Kontraste verstärkt, eignet sich besser für Kurzsichtige, Grün dagegen für Weitsichtige.
  • Braune Gläser lassen die Umgebung «wärmer» erscheinen und verstärken Kontraste. Sie bieten unter allen Umständen einen guten Schutz.
  • Gelbe Gläser verstärken Kontraste bei Nebel oder geringer Lichtintensität.
  • Blaue oder violette Gläser wirken stilvoll und bieten Schutz bei mässiger Sonneneinstrahlung.
  • Rosafarbene oder rote Gläser verleihen dem Look das gewisse Etwas, sollten aber nur bei geringer Lichtintensität getragen werden.

Die Augenkontur schützen
Die Augenkontur verdient unsere ganze Aufmerksamkeit, denn die Haut ist hier fünfmal so fein wie die restliche Gesichtshaut. Da ihr ein natürlicher Schutzfilm praktisch fehlt und sie täglich 15’000 Blinzelbewegungen ausgesetzt ist, reagiert dieser extrem sensible Bereich besonders empfindlich auf Sonnenbestrahlung.

Da Sonnenstrahlen auch von der Seite einfallen, empfiehlt es sich, eine möglichst weit umschliessende Sonnenbrille in geeigneter Grösse auszuwählen. Zudem empfiehlt sich das Tragen einer Sonnenmütze oder eines Sonnenhutes.

Vergessen Sie auch nicht, regelmässig eine spezielle Augenkontur-Sonnenpflege aufzutragen. Diese sollte nicht fettend und hypoallergen sein, damit das Produkt nicht in die Augen gelangt und optimal verträglich ist.


Augenallergien
Stechen, Juckreiz, Rötungen oder Brennen, das Ganze begleitet von Tränenfluss – solche Symptome können auf eine allergische Konjunktivitis hinweisen und zeigen, dass die körpereigene Abwehr gegen Fremdkörper oder als Allergen erkannte Stoffe in Gang gesetzt wurde.

Das wohl bekannteste Beispiel für eine allergische Bindehautentzündung ist der Heuschnupfen, der sich unter anderem durch Juckreiz im Bereich des Auges mit Rötung und Anschwellen der Bindehaut bemerkbar macht. Diese Symptome treten spontan auf, und nur durch sorgfältige Beobachtung der Umwelt kann der allergieauslösende Faktor aufgespürt werden.

Falls Pollen die Auslöser sind, tritt die Reaktion vor allem im Frühjahr und Sommer auf. Leider gibt es aber noch viel mehr allergene Substanzen: Katzenhaare, Hausstaubmilben und Schimmel stehen ebenfalls im Verdacht, derartige Reaktionen hervorzurufen.

Das gleiche gilt für einige Reinigungsmittel oder Schönheitspflegeprodukte. Im letzten Fall gibt es nur eine Lösung, nach dem Auftreten von Rötungen, Jucken oder Stechen sofort die Marke wechseln.

Solche Allergien können auch als Reaktion auf bestimmte Antibiotika auftreten. Neben einer entsprechenden antiallergischen Medikation sind immer auch antiseptische Augentropfen zur Bekämpfung einer Konjunktivitis erforderlich.

Schliesslich gibt es noch eine chronische Form der allergischen Konjunktivitis. In den meisten Fällen wird sie durch Hausstaubmilben ausgelöst, vor allem im städtischen Umfeld. Die Augen sind dabei deutlich weniger gerötet als bei akuten Fällen, aber der Juckreiz kann sehr ausgeprägt sein. Nur ein Augenarzt kann hier eine genaue Diagnose stellen und darüber entscheiden, welche Therapie in der jeweiligen Situation angezeigt ist.


   

 
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