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Kinder und Jugendliche: Brillen und Prävention

Man schätzt, dass 15 bis 20 % der Kinder unter einer Sehschwäche leiden. Wird diese frühzeitig erkannt und behandelt, kann sie – zum Teil definitiv – korrigiert werden.

Mit 2 Wochen sieht ein Baby alles schwarz-weiss. Ein 2-monatiges Kind sieht bereits die Farben Grün und Rot. Ab 3 Monaten beginnt es, Gegenstände zu fixieren und mit den Augen zu verfolgen. Mit rund 6 Monaten nimmt es sämtliche Farben wahr und fängt an, Distanzen einzuschätzen. Sein Sehvermögen entwickelt sich ständig weiter, bis es im Alter von 6 bis 7 Jahren voll ausgebildet ist.
 

Erste Anzeichen einer Sehschwäche
Wenn das Baby schielt, sich oft die Augen reibt, als ob es etwas stören würde, seinen Blick nicht fokussieren kann und die Bewegung der Gegenstände über der Wiege nicht mit den Augen verfolgt, das Licht zu scheuen scheint oder den Kopf auffällig geneigt hält, sollten die Eltern diese Zeichen ernst nehmen.

Bei einem älteren Kind sollten die Eltern auch stutzig werden, wenn es beim Fernsehen zu nahe am Gerät sitzt, beim Zeichnen mit der Nasenspitze fast das Blatt berührt, beim Sehen in die Ferne die Augen zusammenkneift oder sich auffallend ungeschickt oder seiner Umgebung gegenüber gleichgültig verhält.

Wenn die Eltern selbst unter einer Sehschwäche wie starker Kurz- oder Weitsichtigkeit, starkem Astigmatismus oder Schielen leiden, ist es empfehlenswert, das Sehvermögen des Kindes im Alter von 2 bis 3 Jahren kontrollieren zu lassen.

Ein gründlicher Sehtest empfiehlt sich aber in jedem Fall vor 3 Jahren und danach zwischen 3 und 6 Jahren.

Die Bedeutung der Früherkennung
Da das Sehvermögen des Kindes im Alter von ungefähr 7 Jahren voll entwickelt ist, sollte eine eventuelle Sehschwäche vorher erkannt und behandelt werden. Danach dauert die entsprechende Behandlung länger und ist weniger Erfolg versprechend.

Werden sie nicht korrigiert, können gewisse Sehfehler Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen verursachen und gar zu schwerwiegenden Anomalien führen, wie zum Beispiel Schielen. Ein Kind, das schielt, verfügt nicht über binokulares Sehen; d.h. es kann einen bestimmten Punkt nicht mit beiden Augen gleichzeitig fokussieren. Das bedeutet aber nicht, dass das Kind kein normales Leben führen könnte. Es besteht jedoch die Gefahr, dass es eine Schwachsichtigkeit – eine so genannte Amblyopie – entwickelt, weil ein Auge dominierend wird und das andere mangels Stimulation sein Sehvermögen verliert. Durch eine Therapie vor dem 6. bis 7. Lebensjahr wird das schwächere Auge trainiert, so dass es wieder ein gutes Sehvermögen erlangt. Nach diesem Alter ist die Schwachsichtigkeit irreversibel.

Die Sehstärke kann jedoch erst getestet werden, wenn das Kind in der Lage ist, Gegenstände von unterschiedlicher Grösse zu erkennen und zu benennen.

Die Wahl der Brille
Kleine Brillenträgerinnen und Brillenträger…
Für die Kleinen existiert eine grosse Auswahl an speziell für sie entwickelten funktionellen, verspielten, originellen und farbenfrohen Hightech-Fassungen. Der Gesichtsform angepasstes Design, geschmeidige Textur, robuste, leichte Fassungen, flexible Bügel sowie hypoallergene, rutschfeste Bügelenden und Stege bieten maximalen Komfort. Bei den Gläsern steht die Sicherheit an erster Stelle. Die organischen Gläser sind bruchsicher, stossfest und speziell leicht.

Auch die kleinen Brillenträgerinnen und Brillenträger sind bereits sehr modebewusst und achten auf ihren Look. Nicht selten möchten sie eine Brille wie die von Harry Potter oder beispielsweise ein Benetton- oder Mickey-Modell.

… und grosse Trendsetter
Die Look-Generation ist anspruchsvoll und kennt sich aus in Sachen Mode. Sie ist sprunghaft und wechselt ihre Vorlieben häufig. Ob der Stil nun trendig, sportlich, cool oder frech ist, die Jugendlichen bringen die Marken dazu, sich gegenseitig zu übertrumpfen und stets noch fantasievollere Neuheiten zu kreieren.

Heute entstehen die neuen Trends auf der Strasse. Die 15- bis 20-Jährigen stehen auf den Citylook, eine subtile Verbindung von Kleidern aus dem Warenhaus, in Kombination mit Markenaccessoires oder umgekehrt. Ihre Inspiration holen sie aus dem Sport – vor allem dem Ski- und Snowboard-Bereich –, der Musikszene (insbesondere R’n’B) und der Modewelt mit den Luxusmarken und Hightech-Produkten. Ein Trend, den die Marken Adidas, Diesel, Quiksilver, Oxydo, Puma, Chevignon, Lacoste, Nike, Speedo oder Tommy Hilfiger aufgegriffen und in ihre Kollektionen integriert haben.

Der PC kann die Augen schädigen
Die E-Generation verbringt in der Regel täglich viel Zeit mit Computerspielen und im Internet. Das kann zum so genannten Computer Vision Syndrome (CVS) führen. Es handelt sich dabei um Ermüdungserscheinungen wie trockene, gereizte Augen, Kopfschmerzen und Schwierigkeiten beim Fokussieren.

Vorbeugen gegen das CVS ist ganz einfach: Es genügt, eine Distanz von 50 bis 60 cm zwischen Augen und Bildschirm einzuhalten, die Beleuchtung so zu regulieren, dass man nicht geblendet wird, häufig zu blinzeln und die Augen regelmässig auf einen weiter entfernten Gegenstand zu richten. Wenn trotz dieser Massnahmen CVS-Symptome auftreten, empfiehlt sich der Besuch bei einem Augenarzt, der allenfalls eine Brille oder Kontaktlinsen verschreibt.

Wirksamer Sonnenschutz
Eine kürzlich in Italien durchgeführte Studie hat ergeben, dass 65 % der Kinder zwischen 4 und 10 Jahren keine Sonnenbrille mit wirksamem UV-Schutz besitzen. Dies zeigt, dass sich noch immer viele Leute nicht bewusst sind, dass schon Kleinkinder eine qualitativ hochwertige Sonnenbrille benötigen.

Kinderaugen sind extrem sonnenempfindlich. Der einzige wirksame Schutz ist das Tragen einer Mütze oder eines breitrandigen Huts sowie einer Sonnenbrille mit Qualitätsgläsern.

In der Sonne werden die Augen also durch Brillengläser geschützt - aber längst nicht durch alle. Minderwertige Sonnenbrillen richten oft mehr Schaden an, als wenn ganz auf eine Brille verzichtet würde. Dunkle oder getönte Gläser ohne UV-Filter bieten keinerlei Schutz. Im Gegenteil, sie sind sogar gefährlich: Die Pupillen reagieren auf die dunklen Gläser, indem sie sich vergrössern, um mehr Licht ins Auge zu lassen. So gelangt eine noch grössere Menge schädlicher UV-Strahlen ins Auge.

Qualitäts-Sonnengläser müssen 100%igen UV-Schutz bei unverfälschter Farbensicht und guter optischer Qualität bieten. Ausserdem sollten sie das europäische CE-Gütesiegel tragen. Für optimalen Schutz sollte die Form der Brille der Gesichtsform des Kindes angepasst sein. Je mehr Fläche sie bedeckt, umso mehr verhindert sie das Eindringen von schädlichen UV-Strahlen.

Unter besonderen Bedingungen, z. B. bei Ferien am Meer, wo die UV-Strahlung besonders aggressiv und die Lichtintensität sehr hoch ist, empfiehlt sich die Filterkategorie 3, bei sehr starker Sonneneinstrahlung auch 4.

Bei den Fassungen erweist sich Kunststoff als besonders stossfest. Haltebänder oder elastische Gurte statt Bügeln sind vor allem für Kleinkinder gut geeignet. Solche Systeme bieten einen guten Halt und verhindern, dass die Brille herunterfällt oder verloren geht. Brillen für Säuglinge sind extra so gestaltet, dass sie nicht heruntergerissen werden können.

Für Kinder, die regelmässig im Freien Sport treiben, gibt es auch spezielle Sport-Sonnenbrillen, deren Bügel fast um die ganze Ohrmuschel herum reichen. Der flexible Teil sollte mit einem Synthetikmaterial ummantelt sein, das hypoallergen ausgerüstet ist und Druckstellen auf der Haut verhindert.

Brillenkollektionen für Kinder und Jugendliche
Markenhersteller wie Julbo haben Fassungen entwickelt, die sich der Gesichtsform von 0-2-Jährigen optimal anpasst. Sie sind ohne Scharniere konzipiert und bieten dadurch absolute Sicherheit. Die kurzen, komplett biegsamen Bügel garantieren optimalen Tragekomfort für Babys. Für 5- bis 15-Jährige hat Julbo eine Kollektion in poppigen Farben entworfen: Blau/Grau, Gelb/Grau, Grau/Rosa, Pink/Anisgrün, Grau/Anisgrün oder Lavendel/Rosa. Da ist für alle Nachwuchssportler, kleinen Rabauken oder Mini-Starletts das Richtige dabei.

Cébé hat sein Brillensortiment für Kinder ebenfalls durch eine neue Sonnenbrille erweitert: Cébé Junior. Dieses sportliche Modell bedeckt mit seiner Fläche optimal das Gesicht und sorgt so für hohen Sonnenschutz. Gebogene Bügel, die sich optimal der Ohrenkontur anpassen, sorgen für perfekten Halt. Das Bügelende ist mit einem Loch versehen. Hier kann ein Band befestigt werden, das für noch mehr Bewegungsfreiheit sorgt. Das neue Junior-Modell besticht durch trendigen, coolen Look, um möglichst «erwachsen» auszusehen.

 

 

 
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Das erste VISILAB-Geschäft wurde 1988 in Genf eröffnet. Mit dem Konzept der „Brille in einer Stunde“ hat VISILAB vor 20 Jahren eine eigentliche Revolution im Schweizer Optikermarkt eingeläutet... Fortsetzung

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