Hightech-Brillen: die Revanche der Nerds

Hightech-Brillen: die Revanche der Nerds
Hightech-Brillen: die Revanche der Nerds
Hightech-Brillen: die Revanche der Nerds
Unterhaltung
Hightech-Brillen: die Revanche der NerdsFoto: Adrian Gögl

Während Brillen früher oft als reines Mittel zum Zweck und technologisch nicht sehr entwickeltes Produkt wahrgenommen wurden, haben sie vor einigen Jahren eine wahre Revolution eingeleitet.

Eine Revolution, die auf mehreren Ebenen stattfindet. Sie begann mit der Einführung des ersten organischen Glases im Jahr 1959. Dies war ein Schlüsselmoment, als bei den Brillengläsern Glas durch Kunststoff abgelöst wurde. Das neue Material ist nicht nur deutlich robuster, sondern ermöglichte auch neuartige geometrische Formen bei den Gläsern. Denn der Sehkomfort einer Brille hängt von der Form der Korrekturgläser ab. Die Eigenschaften des Kunststoffes erlaubten bis anhin undenkbare Ausführungen und führten schliesslich zur Herstellung sogenannter individueller Gläser, die exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Kurz, wir sind von der Prêt-à-porter-Ära ins Zeitalter des Massgeschneiderten übergetreten.


Eine zweite, jüngere Revolution ist im Begriff, die Konzeption der Brillenfassungen auf den Kopf zu stellen. Es ist die Rede vom 3D-Druck, der künftig die Anfertigung von Fassungen ermöglichen wird, die perfekt auf Ihre Gesichtsform abgestimmt sind. Diese noch nicht sehr verbreitete Methode eignet sich ganz besonders für die spezifischen Bedürfnisse anspruchsvoller Kundinnen und Kunden.

Doch die grösste Revolution, die übrigens durch den Misserfolg von Google Glasses im Jahr 2013 eingeläutet wurde, liegt in der Änderung der Aufgabe einer Brille: Sie soll von einem medizinischen Gerät zu einer Schnittstelle mit ganz neuen Universen werden. So befassen sich die «Nerds» in Hunderten von Labors auf der ganzen Welt mit neuartigen in der Brille integrierten Technologien, die Ihnen den Zugang zu Informationen oder das Eintauchen in virtuelle Welten ermöglichen sollen. Alle wichtigen Akteure machen bei diesem Wettrennen mit, wie Facebook mit seiner Virtual-Reality-Brille Oculus oder Microsoft mit der Hololens.

Diese Schnittstellen beschränken sich heute noch auf den Einsatz in Betrieben wie Ingenieurbüros, die sie als Hilfsmittel bei der Konstruktion einsetzen, oder im Gesundheitsbereich für neue Interaktionen mit medizinischen Bildgebungsverfahren.

Ein weiterer Bereich, in dem sich diese Technologien bereits durchgesetzt haben, ist die Spielindustrie. Hier ermöglichen sie dem Spieler ein vollständiges Eintauchen in die Spielumgebung.

Diese neuen Schnittstellen werden unsere Art der Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend verändern und Tastatur und Maus in die Verbannung schicken – zugunsten der Augen und der Stimme. Doch wir stehen erst am Anfang dieses grossen Abenteuers, wo jeder zum Brillenträger wird. Denn wie sagte Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook: «In den nächsten zehn Jahren werden sich die virtuellen Schnittstellen markant verkleinern und eines Tages wie eine normale Brille aussehen.»

Während Brillen früher oft als reines Mittel zum Zweck und technologisch nicht sehr entwickeltes Produkt wahrgenommen wurden, haben sie vor einigen Jahren eine wahre Revolution eingeleitet.

Hightech-Brillen: die Revanche der NerdsFoto: Adrian Gögl

Eine Revolution, die auf mehreren Ebenen stattfindet. Sie begann mit der Einführung des ersten organischen Glases im Jahr 1959. Dies war ein Schlüsselmoment, als bei den Brillengläsern Glas durch Kunststoff abgelöst wurde. Das neue Material ist nicht nur deutlich robuster, sondern ermöglichte auch neuartige geometrische Formen bei den Gläsern. Denn der Sehkomfort einer Brille hängt von der Form der Korrekturgläser ab. Die Eigenschaften des Kunststoffes erlaubten bis anhin undenkbare Ausführungen und führten schliesslich zur Herstellung sogenannter individueller Gläser, die exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Kurz, wir sind von der Prêt-à-porter-Ära ins Zeitalter des Massgeschneiderten übergetreten.

Eine zweite, jüngere Revolution ist im Begriff, die Konzeption der Brillenfassungen auf den Kopf zu stellen. Es ist die Rede vom 3D-Druck, der künftig die Anfertigung von Fassungen ermöglichen wird, die perfekt auf Ihre Gesichtsform abgestimmt sind. Diese noch nicht sehr verbreitete Methode eignet sich ganz besonders für die spezifischen Bedürfnisse anspruchsvoller Kundinnen und Kunden.

Doch die grösste Revolution, die übrigens durch den Misserfolg von Google Glasses im Jahr 2013 eingeläutet wurde, liegt in der Änderung der Aufgabe einer Brille: Sie soll von einem medizinischen Gerät zu einer Schnittstelle mit ganz neuen Universen werden. So befassen sich die «Nerds» in Hunderten von Labors auf der ganzen Welt mit neuartigen in der Brille integrierten Technologien, die Ihnen den Zugang zu Informationen oder das Eintauchen in virtuelle Welten ermöglichen sollen. Alle wichtigen Akteure machen bei diesem Wettrennen mit, wie Facebook mit seiner Virtual-Reality-Brille Oculus oder Microsoft mit der Hololens.

Diese Schnittstellen beschränken sich heute noch auf den Einsatz in Betrieben wie Ingenieurbüros, die sie als Hilfsmittel bei der Konstruktion einsetzen, oder im Gesundheitsbereich für neue Interaktionen mit medizinischen Bildgebungsverfahren.

Ein weiterer Bereich, in dem sich diese Technologien bereits durchgesetzt haben, ist die Spielindustrie. Hier ermöglichen sie dem Spieler ein vollständiges Eintauchen in die Spielumgebung.

Diese neuen Schnittstellen werden unsere Art der Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend verändern und Tastatur und Maus in die Verbannung schicken – zugunsten der Augen und der Stimme. Doch wir stehen erst am Anfang dieses grossen Abenteuers, wo jeder zum Brillenträger wird. Denn wie sagte Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook: «In den nächsten zehn Jahren werden sich die virtuellen Schnittstellen markant verkleinern und eines Tages wie eine normale Brille aussehen.»

Während Brillen früher oft als reines Mittel zum Zweck und technologisch nicht sehr entwickeltes Produkt wahrgenommen wurden, haben sie vor einigen Jahren eine wahre Revolution eingeleitet.

Hightech-Brillen: die Revanche der NerdsFoto: Adrian Gögl

Eine Revolution, die auf mehreren Ebenen stattfindet. Sie begann mit der Einführung des ersten organischen Glases im Jahr 1959. Dies war ein Schlüsselmoment, als bei den Brillengläsern Glas durch Kunststoff abgelöst wurde. Das neue Material ist nicht nur deutlich robuster, sondern ermöglichte auch neuartige geometrische Formen bei den Gläsern. Denn der Sehkomfort einer Brille hängt von der Form der Korrekturgläser ab. Die Eigenschaften des Kunststoffes erlaubten bis anhin undenkbare Ausführungen und führten schliesslich zur Herstellung sogenannter individueller Gläser, die exakt auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Kurz, wir sind von der Prêt-à-porter-Ära ins Zeitalter des Massgeschneiderten übergetreten.

Eine zweite, jüngere Revolution ist im Begriff, die Konzeption der Brillenfassungen auf den Kopf zu stellen. Es ist die Rede vom 3D-Druck, der künftig die Anfertigung von Fassungen ermöglichen wird, die perfekt auf Ihre Gesichtsform abgestimmt sind. Diese noch nicht sehr verbreitete Methode eignet sich ganz besonders für die spezifischen Bedürfnisse anspruchsvoller Kundinnen und Kunden.

Doch die grösste Revolution, die übrigens durch den Misserfolg von Google Glasses im Jahr 2013 eingeläutet wurde, liegt in der Änderung der Aufgabe einer Brille: Sie soll von einem medizinischen Gerät zu einer Schnittstelle mit ganz neuen Universen werden. So befassen sich die «Nerds» in Hunderten von Labors auf der ganzen Welt mit neuartigen in der Brille integrierten Technologien, die Ihnen den Zugang zu Informationen oder das Eintauchen in virtuelle Welten ermöglichen sollen. Alle wichtigen Akteure machen bei diesem Wettrennen mit, wie Facebook mit seiner Virtual-Reality-Brille Oculus oder Microsoft mit der Hololens.

Diese Schnittstellen beschränken sich heute noch auf den Einsatz in Betrieben wie Ingenieurbüros, die sie als Hilfsmittel bei der Konstruktion einsetzen, oder im Gesundheitsbereich für neue Interaktionen mit medizinischen Bildgebungsverfahren.

Ein weiterer Bereich, in dem sich diese Technologien bereits durchgesetzt haben, ist die Spielindustrie. Hier ermöglichen sie dem Spieler ein vollständiges Eintauchen in die Spielumgebung.

Diese neuen Schnittstellen werden unsere Art der Interaktion mit der digitalen Welt grundlegend verändern und Tastatur und Maus in die Verbannung schicken – zugunsten der Augen und der Stimme. Doch wir stehen erst am Anfang dieses grossen Abenteuers, wo jeder zum Brillenträger wird. Denn wie sagte Mark Zuckerberg, Gründer von Facebook: «In den nächsten zehn Jahren werden sich die virtuellen Schnittstellen markant verkleinern und eines Tages wie eine normale Brille aussehen.»

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