Sonnenschutz für die Augen auf dem Dach der Welt

Sonnenschutz für die Augen auf dem Dach der Welt
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Sonnenschutz für die Augen auf dem Dach der Welt
Visilab vor Ort
Brillen Zanskar

Sonnenbrillen für Zanskar im indischen Himalaya

Mit den Spenden seiner grosszügigen Kundschaft hilft Visilab benachteiligten Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensbedingungen und bescheidenen Einkünfte keine Sonnenbrille leisten können, die optimalen Schutz vor der Sonne bieten würde.

Seit ein paar Jahren dürfen wir auch auf die Unterstützung von Rebecca Hertzog, Assistenzärztin in einer Allgemeinpraxis in Andermatt zählen, die als freiwillige Helferin regelmässig nach Indien reist, um die während des ganzen Jahres in den Visilab-Geschäften gesammelten Sonnenbrillen zu verteilen.

 

Hier der Bericht ihrer Reise von 2016:

«Wenn man ins Zanskartal inmitten der über 6000 Meter hohen majestätischen Berglandschaft des Himalayas reist, wird man sich schnell der Wichtigkeit von Sonnenbrillen für die lokale Bevölkerung und des grossen Bedarfs bewusst.

Wenn man die Leute unter der starken, blendenden Sonne in den Feldern arbeiten sieht, realisiert man sofort, dass eine Sonnenbrille hier weder Luxus noch Modeaccessoire ist, sondern ein unerlässlicher Schutz für die Augen. Zanskar ist eine hochgelegene Halbwüste und der von den Bewohnern bewirtschaftete Boden ist trocken und staubig. Im Sommer scheint die Sonne intensiv, im Winter ist die Gegend schneebedeckt. Die Dörfer befinden sich auf 3500 m ü. M., wo die UV-Strahlen besonders intensiv sind.

Die Augen der Zanskari sind extremen Bedingungen ausgesetzt. Die Leute leiden an Pterygium (gefässhaltige Gewebswucherung der Bindehaut, die auf die Hornhaut übergreift), Katarakten, Bindehautentzündungen, tränenden Augen, Hornhautentzündungen und Geschwüren.

Für die Reise von der Schweiz in dieses abgelegene Tal im Himalaya benötigt man fast eine Woche. Eine beschwerliche Reise mit einem mit rund 600 Sonnenbrillen gefüllten 20 kg schweren Koffer. Man fragt sich, wie man mit einem solchen Schatz durch den Zoll und die zahlreichen Checkpoints von Kaschmir kommt! Hilfreich ist sicher das vertrauenswürdige Aussehen einer jungen allein reisenden Frau. Und die Antwort «Switzerland» auf die Frage «Where are you from M’am?» schafft zusätzliches Vertrauen und zaubert ein leicht verträumtes Lächeln auf die Lippen der Sicherheitskräfte.

Dieses Jahr haben wir uns für die  Brillenverteilung für die Dörfer Tankar und Shamulin entschieden. Die Organisation geht fast von selbst … Man kann spontan bei Freunden in Zanskar vorbeigehen und dort eine Dorfbewohnerin treffen, die dann rasch durch das ganze Dorf läuft und verkündet, dass «Mig rag» (Sonnenbrillen) verteilt werden. Kaum 30 Minuten später sind die Dorfbewohner mit ihren Familien, mit Thermosflaschen und Gebäck in der Stube der Freunde versammelt. Dann geht es an das Verteilen der Brillen. Beim Anprobieren wird immer viel gelacht.

Sobald alle ein passendes Modell gefunden haben, gehen wir über zu einer kurzen Beschreibung der Augenkrankheiten und der möglichen Vorbeugemassnahmen. Ein winziger Beamer sowie eine mehr oder weniger weisse Tischdecken und Tücher zum Abdecken der Fenster verwandeln den Raum in einen kleinen Kinosaal!

Die Zanskari – vom Kleinkind bis zum Greis – sind extrem dankbar. Bei jeder meiner jährlichen Reisen nach Zanskar stelle ich fest, dass die Leute anfangen, im Alltag eine Sonnenbrille zu tragen, und deren Vorteile zu schätzen beginnen.

Es ist sehr befriedigend, ein Gesundheitsproblem an der Wurzel packen zu können und so Präventionsarbeit zu leisten. Ein ganz herzliches Dankeschön an Visilab und all die Kundinnen und Kunden, die ihre nicht mehr gebrauchten Brillen zurückgebracht haben!»

Rebecca Hertzog

 

Sonnenbrillen für Zanskar im indischen Himalaya

Mit den Spenden seiner grosszügigen Kundschaft hilft Visilab benachteiligten Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensbedingungen und bescheidenen Einkünfte keine Sonnenbrille leisten können, die optimalen Schutz vor der Sonne bieten würde.

Seit ein paar Jahren dürfen wir auch auf die Unterstützung von Rebecca Hertzog, Assistenzärztin in einer Allgemeinpraxis in Andermatt zählen, die als freiwillige Helferin regelmässig nach Indien reist, um die während des ganzen Jahres in den Visilab-Geschäften gesammelten Sonnenbrillen zu verteilen.

 

Hier der Bericht ihrer Reise von 2016:

«Wenn man ins Zanskartal inmitten der über 6000 Meter hohen majestätischen Berglandschaft des Himalayas reist, wird man sich schnell der Wichtigkeit von Sonnenbrillen für die lokale Bevölkerung und des grossen Bedarfs bewusst.

Wenn man die Leute unter der starken, blendenden Sonne in den Feldern arbeiten sieht, realisiert man sofort, dass eine Sonnenbrille hier weder Luxus noch Modeaccessoire ist, sondern ein unerlässlicher Schutz für die Augen. Zanskar ist eine hochgelegene Halbwüste und der von den Bewohnern bewirtschaftete Boden ist trocken und staubig. Im Sommer scheint die Sonne intensiv, im Winter ist die Gegend schneebedeckt. Die Dörfer befinden sich auf 3500 m ü. M., wo die UV-Strahlen besonders intensiv sind.

Die Augen der Zanskari sind extremen Bedingungen ausgesetzt. Die Leute leiden an Pterygium (gefässhaltige Gewebswucherung der Bindehaut, die auf die Hornhaut übergreift), Katarakten, Bindehautentzündungen, tränenden Augen, Hornhautentzündungen und Geschwüren.

Für die Reise von der Schweiz in dieses abgelegene Tal im Himalaya benötigt man fast eine Woche. Eine beschwerliche Reise mit einem mit rund 600 Sonnenbrillen gefüllten 20 kg schweren Koffer. Man fragt sich, wie man mit einem solchen Schatz durch den Zoll und die zahlreichen Checkpoints von Kaschmir kommt! Hilfreich ist sicher das vertrauenswürdige Aussehen einer jungen allein reisenden Frau. Und die Antwort «Switzerland» auf die Frage «Where are you from M’am?» schafft zusätzliches Vertrauen und zaubert ein leicht verträumtes Lächeln auf die Lippen der Sicherheitskräfte.

Dieses Jahr haben wir uns für die  Brillenverteilung für die Dörfer Tankar und Shamulin entschieden. Die Organisation geht fast von selbst … Man kann spontan bei Freunden in Zanskar vorbeigehen und dort eine Dorfbewohnerin treffen, die dann rasch durch das ganze Dorf läuft und verkündet, dass «Mig rag» (Sonnenbrillen) verteilt werden. Kaum 30 Minuten später sind die Dorfbewohner mit ihren Familien, mit Thermosflaschen und Gebäck in der Stube der Freunde versammelt. Dann geht es an das Verteilen der Brillen. Beim Anprobieren wird immer viel gelacht.

Sobald alle ein passendes Modell gefunden haben, gehen wir über zu einer kurzen Beschreibung der Augenkrankheiten und der möglichen Vorbeugemassnahmen. Ein winziger Beamer sowie eine mehr oder weniger weisse Tischdecken und Tücher zum Abdecken der Fenster verwandeln den Raum in einen kleinen Kinosaal!

Die Zanskari – vom Kleinkind bis zum Greis – sind extrem dankbar. Bei jeder meiner jährlichen Reisen nach Zanskar stelle ich fest, dass die Leute anfangen, im Alltag eine Sonnenbrille zu tragen, und deren Vorteile zu schätzen beginnen.

Es ist sehr befriedigend, ein Gesundheitsproblem an der Wurzel packen zu können und so Präventionsarbeit zu leisten. Ein ganz herzliches Dankeschön an Visilab und all die Kundinnen und Kunden, die ihre nicht mehr gebrauchten Brillen zurückgebracht haben!»

Rebecca Hertzog

 

Sonnenbrillen für Zanskar im indischen Himalaya

Mit den Spenden seiner grosszügigen Kundschaft hilft Visilab benachteiligten Menschen, die sich aufgrund ihrer Lebensbedingungen und bescheidenen Einkünfte keine Sonnenbrille leisten können, die optimalen Schutz vor der Sonne bieten würde.

Seit ein paar Jahren dürfen wir auch auf die Unterstützung von Rebecca Hertzog, Assistenzärztin in einer Allgemeinpraxis in Andermatt zählen, die als freiwillige Helferin regelmässig nach Indien reist, um die während des ganzen Jahres in den Visilab-Geschäften gesammelten Sonnenbrillen zu verteilen.

 

Hier der Bericht ihrer Reise von 2016:

«Wenn man ins Zanskartal inmitten der über 6000 Meter hohen majestätischen Berglandschaft des Himalayas reist, wird man sich schnell der Wichtigkeit von Sonnenbrillen für die lokale Bevölkerung und des grossen Bedarfs bewusst.

Wenn man die Leute unter der starken, blendenden Sonne in den Feldern arbeiten sieht, realisiert man sofort, dass eine Sonnenbrille hier weder Luxus noch Modeaccessoire ist, sondern ein unerlässlicher Schutz für die Augen. Zanskar ist eine hochgelegene Halbwüste und der von den Bewohnern bewirtschaftete Boden ist trocken und staubig. Im Sommer scheint die Sonne intensiv, im Winter ist die Gegend schneebedeckt. Die Dörfer befinden sich auf 3500 m ü. M., wo die UV-Strahlen besonders intensiv sind.

Die Augen der Zanskari sind extremen Bedingungen ausgesetzt. Die Leute leiden an Pterygium (gefässhaltige Gewebswucherung der Bindehaut, die auf die Hornhaut übergreift), Katarakten, Bindehautentzündungen, tränenden Augen, Hornhautentzündungen und Geschwüren.

Für die Reise von der Schweiz in dieses abgelegene Tal im Himalaya benötigt man fast eine Woche. Eine beschwerliche Reise mit einem mit rund 600 Sonnenbrillen gefüllten 20 kg schweren Koffer. Man fragt sich, wie man mit einem solchen Schatz durch den Zoll und die zahlreichen Checkpoints von Kaschmir kommt! Hilfreich ist sicher das vertrauenswürdige Aussehen einer jungen allein reisenden Frau. Und die Antwort «Switzerland» auf die Frage «Where are you from M’am?» schafft zusätzliches Vertrauen und zaubert ein leicht verträumtes Lächeln auf die Lippen der Sicherheitskräfte.

Dieses Jahr haben wir uns für die  Brillenverteilung für die Dörfer Tankar und Shamulin entschieden. Die Organisation geht fast von selbst … Man kann spontan bei Freunden in Zanskar vorbeigehen und dort eine Dorfbewohnerin treffen, die dann rasch durch das ganze Dorf läuft und verkündet, dass «Mig rag» (Sonnenbrillen) verteilt werden. Kaum 30 Minuten später sind die Dorfbewohner mit ihren Familien, mit Thermosflaschen und Gebäck in der Stube der Freunde versammelt. Dann geht es an das Verteilen der Brillen. Beim Anprobieren wird immer viel gelacht.

Sobald alle ein passendes Modell gefunden haben, gehen wir über zu einer kurzen Beschreibung der Augenkrankheiten und der möglichen Vorbeugemassnahmen. Ein winziger Beamer sowie eine mehr oder weniger weisse Tischdecken und Tücher zum Abdecken der Fenster verwandeln den Raum in einen kleinen Kinosaal!

Die Zanskari – vom Kleinkind bis zum Greis – sind extrem dankbar. Bei jeder meiner jährlichen Reisen nach Zanskar stelle ich fest, dass die Leute anfangen, im Alltag eine Sonnenbrille zu tragen, und deren Vorteile zu schätzen beginnen.

Es ist sehr befriedigend, ein Gesundheitsproblem an der Wurzel packen zu können und so Präventionsarbeit zu leisten. Ein ganz herzliches Dankeschön an Visilab und all die Kundinnen und Kunden, die ihre nicht mehr gebrauchten Brillen zurückgebracht haben!»

Rebecca Hertzog

 

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